Eine Web-Applikation oder kurz Web-App ist eine Anwendung für
PCs und mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablet-PCs. Sie wird
direkt über das Internet geladen und kann ohne Installation genutzt
werden. Ein Beispiel für eine Web-App ist „PDF to Word“. Mithilfe
dieser Applikation lassen sich PDF-Dateien ganz einfach in
Textdokumente umwandeln, die Sie anschließend einfach bearbeiten
können. Anstatt dazu ein Programm installieren zu müssen, genügt
es, die umzuwandelnde PDF von Ihrem Smartphone oder PC hochzuladen.
Die App wandelt die PDF nun in ein Textdokument um und sendet es an
eine von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse.
Da Web-Apps in der Regel über Benutzeroberflächen verfügen, die
sich optisch und in Sachen Bedienung an der des mobile Endgerätes
orientieren, fällt ihren Nutzern häufig nicht auf, dass diese
Anwendung nicht fest auf dem genutzten Gerät installiert ist. Zudem
kann die App im Gegensatz zu reinen Internetanwendungen auch direkt
auf Funktionen des Endgerätes zugreifen. Gängige Beispiele für
Web-Applikationen sind etwa der Start des E-Mail-Programms, das
Auslösen eines Telefonats oder die Präsentation von
Multimedia-Inhalten – etwa von YouTube – auf einem Smartphone oder
Tablet-PC.
Quelle: Newsletter, Google Inc.
Programme, auch Software genannt, ermöglichen es
Computernutzern, verschiedene Tätigkeiten am PC zu verrichten. So
erlaubt es etwa ein Programm zur Textverarbeitung, Textdokumente am
Computer zu erstellen, zu bearbeiten, zu speichern oder
auszudrucken. Ein sogenannter Browser wiederum macht das Surfen im
Internet möglich.
Obwohl Programme über eine Vielzahl an Funktionen verfügen, werden
häufig Zusatzfunktionen gewünscht. Hersteller von Software erlauben
es daher häufig, dass der Funktionsumfang ihrer Produkte erweitert
werden kann. Dazu wird in der Regel ein Plug-in eingesetzt. Dabei
handelt es sich um ein kleines Programm, das in ein anderes
Softwareprodukt „eingeklinkt“ wird und so dessen Funktionalität
erweitert.
Am bekanntesten sind Plug-ins für Webbrowser wie Google Chrome, die
die Funktionen der Browser erweitern. Zu ihnen zählen unter anderem
der Adobe Reader oder der Flash Player. Mithilfe des Adobe
Reader-Plug-ins können beispielsweise direkt im Webbrowser
PDF-Dokumente geöffnet werden. Das Flash Player-Plug-in dagegen
ermöglicht es, Filme im entsprechenden Dateiformat im Browser
anzusehen. Ohne diese Plug-ins könnten die Nutzer dagegen nicht
über ihren Browser auf diese Inhalte zugreifen.
Quelle: Google
Banner-Anzeige (oder
Image-Anzeige): Werbung, die in Form einer Grafik oder
einer animierten Grafik (Flashfilm, animiertes GIF) auf einer
Webseite eingebettet wird.
Beispiele finden Sie hier.
Pop-up: Pop-up-Elemente werden vom Browser in
einem eigenen Fenster geöffnet und vor dem eigentlichen Inhalt
präsentiert, den sie dabei teilweise überdecken. Da dies häufig
unerwünscht ist, verfügen neuere Internetbrowser über
Pop-up-Blocker, die das Öffnen von Pop-ups verhindern.
Skyscraper: Banner-Anzeige, die besonders hoch
sind und meist links oder rechts am Rande der Internetpräsenz
präsentiert werden. Auch beim Scrollen der Website sind Skyscraper
noch teilweise zu sehen. Es existieren zudem Formate, die an der
Seite „mitwandern“ und so permanent im Blick des Nutzers
bleiben.
Textanzeige: Anzeige, die nur aus Text besteht und
in der Ergebnisliste von Suchmaschinen eingebettet wird. Bei Google
werden diese Anzeigen beispielsweise rechts neben oder über den
Suchergebnissen angezeigt. Alternativ werden Textanzeigen auch auf
ausgewählten Internetseiten angezeigt.
Videoanzeige: Anzeigenformat, bei dem ein Video zu
Werbezwecken bzw. ein Video mit integrierter Werbung innerhalb
einer Webseite präsentiert wird. Der Seitenbesucher startet das
Video durch einen Klick selbst. Kosten entstehen hier nur, wenn der
Seitenbesucher auf die Internetadresse der Videoanzeige klickt und
nicht durch das einfache Abspielen.
Cost per Click (CPC) / Pay per Click
(PPC): Abrechnungsmodell im Online-Marketing, bei dem die
Leistung pro Seitenaufruf abgerechnet wird. Dabei entstehen nur
Kosten, wenn ein Besucher einer Internetseite auch tatsächlich auf
z.B. eine Banner-Anzeige klickt. Die Abrechnung von Werbeanzeigen
neben den Suchergebnissen, z. B. bei My-Industry-Engines und Google
AdWords, wird nach diesem Modell berechnet. Außerdem: der
durchschnittliche Betrag, den Sie jedes Mal bezahlen, wenn jemand
auf Ihre Anzeige klickt.
Cost-per-1000-Impressions (CPM)/
Preis-pro-1000-Impressionen: Kosten, die ein Kunde für
jeweils 1000 Impressionen (Kontakte) seiner Anzeige begleichen
muss. Bei diesem Preisfestsetzungssystem bezahlt ein Kunde pro
erhaltene Impression (vgl. -> Tausend-Kontakt-Preis).
Tagesbudget: Betrag, den Sie pro Tag für eine
bestimmte AdWords-Kampagne – z.B. für Textanzeigen auf Google –
ausgeben möchten. AdWords schaltet Ihre Anzeigen so oft, wie es im
Rahmen Ihres Tagesbudgets möglich ist. Sobald die Budgetgrenze
erreicht ist, erscheinen die Anzeigen an diesem Tag nicht
mehr.
Tausend-Kontakt-Preis (TKP): Kennzahl, die angibt,
welcher Geldbetrag bei einer Werbemaßnahme (Fernsehspots,
Online-Werbung oder Printwerbung) eingesetzt werden muss, um 1.000
Personen einer Zielgruppe zu erreichen. Im Onlinebereich gilt eine
Ad-Impression (Anzeige einer Online-Werbeanzeige) als Kontakt.
Ad-Impression/Impression:
Häufigkeit, mit der eine Anzeige beispielsweise bei Google oder im
Google-Werbenetzwerk erscheint. Die Bezeichnung "Impr" in den
Google-Berichtstatistiken bezieht sich auf die Anzahl der
Impressionen für Ihre Anzeige.
Click-Through-Rate (CTR) / Klickrate: Die
Klickrate ergibt sich aus der Anzahl von Klicks auf Ihre Anzeige
geteilt durch die Anzahl der Anzeigenschaltungen (Impressionen).
Wird eine Werbung beispielsweise hundertmal angezeigt und dabei
einmal angeklickt, beträgt die Klickrate 1%.
Seitenabrufe / Page-Impressions: Begriff für den
Abruf einer Einzelseite innerhalb einer Website. Die
durchschnittliche Anzahl an Seitenaufrufen pro Monat ist für alle
Personen interessant, die auf einer Internetseite Werbung schalten
möchten.
Search Engine Marketing (SEM) /
Suchmaschinen-Marketing: Teilgebiet des Online-Marketings,
das alle Maßnahmen zur Gewinnung von Besuchern für eine Webpräsenz
über Suchmaschinen beinhaltet. SEM gliedert sich in die
Teildisziplinen Suchmaschinenoptimierung (Search Engine
Optimization, SEO) und Sponsorenlink (Paid Listing).
Search Engine Optimization (SEO) /
Suchmaschinen-Optimierung: Maßnahmen, die dazu dienen,
dass Webseiten im Suchmaschinenranking auf höheren Plätzen
erscheinen. Sie ist ein Teilgebiet des Suchmaschinen-Marketing
(SEM).
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Quelle: Google
